Der Ober-Classe zweiundzwanzigstes Prob-Stück. Erlaͤuterung. §. 1. Gleich Anfangs ſtehet, bey dem Fall aus dem ♯c ins ♯a zu bemercken, daß zwi- ſchen beiden das h an- und mit einem kurtzen Triller vorſchlagen muss. §. 2. Wenn man hiernächſt alles fein reinlich, biß auf den Abſatz im elfften Tact, gebracht hat, wird eine Melodie zu erſinnen seyn, welche die rechte Hand ins Werck ſetzen kann, und damit etwa zehn Tacte, biß zum abermahligen Abſatz ins cis, fortfahren mag, ohngefehr auf folgende Art: Im folgenden Notenbeispiel setzt Mattheson die Taktstriche um einen halben Takt versetzt. §. 3. Jm neunzehnten Tact ſtehet wiederum: ſi ſuona, deſſen Bedeutung bekannt iſt,vgl. Probstück 5 und wo Tutti eintritt, da gehet es über alles, was nur wol klingt. Nach dem Schluß des erſten Theils, fänget die rechte Hand abermahl zu moduliren an, wovon dieſes ein Muſter ſeyn mag: §. 4. Wenn das Tutti vorbey, kann biß zum nächſten Absatz ſo geſpielet werden: Drei-