Probstück 16 · Realisation by Hill
Lesson on Prob-Stück 16 MH Freiburg, 3 June 2019 Robert Hill: Wie wäre es, wenn du das zunächst in eine anderen Tonart, zum Beispiel nach a-Moll, transponierst und dir die ganze Ausarbeitung in a-Moll ausdenkst und das wieder nach as-Moll transponierst? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass bei Bach zumindest sehr viel von seinen Präludien und Fugen, die in abgelegenen Tonarten sind, ursprünglich einen halben Ton höher oder tiefer komponiert wurden. Ich versuche einmal das Stück in a-Moll zu lesen, und wir schauen, was passiert. Robert Hill spielt Robert Hill: Ich glaube, dass es sich lohnen würde, es in gis-Moll oder in a-Moll zu notieren, denn es ist zermürbend mit einem fes in den Vorzeichen zu arbeiten. Wir haben keine Erfahrung damit. Ich würde es in eine naheliegende, aber leichter zu manipulierende Tonart transponieren. Er tut das absichtlich, er will konsequent sein und will quasi den Endverbraucher an den Rande seines Geübten bringen. Aber das heißt nicht, dass wir mitmachen müssen.